Aktuelles


 

Umfrage

zur Unterstützung der Initiative unseres Mitglieds Lyudmyla Schumacher, welche sich im Rahmen ihrer Masterarbeit an der ZHAW (Bereich Fachübersetzen) mit den Schnittstellen zwischen mündlichen und schriftlichen Übersetzungen befasst.

https://de.surveymonkey.com/r/8WXWYMT




Am 12. März 2015 fand im Stadttheater Olten die erste Konferenz zur Harmonisierung und Professionalisierung des Justizdolmetscherwesens in der Schweiz statt. Die gesammelten Referate und Eindrücke des Anlasses finden Sie in der Tagungsbroschüre.

Tagungsbroschüre




25./26. März 2011

5. Deutscher Gerichtsdolmetschertag, 25./26. März 2011, Hannover

Das Dilemma des Polizei-, Justiz- und Gerichtsdolmetschers im kommunikativen Spannungsfeld - Plädoyer für ein eigenständiges Berufsbild. Davon ausgehend, dass Sprache gleichzeitig auch Kultur ist - oder umgekehrt - dass keine spezifische Kultur ohne die spezifische Sprache auskommt, wird die Meinung vertreten, dass Sprachmittlung automatisch auch Kulturmittlung sei. Dem ist bei den Polizei-, Justiz- und Gerichtsbehörden entschieden nicht so.

Der Beitrag von M. J. Sirol kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

 


 

17. März 2011

“Ein Gerichtsdolmetscher bleibt neutral”

Während ihres Studiums freundete sich Brigitte Weber Rudin mit portugiesischen Arbeitern an. Bis heute ist für die Gerichtsdolmetscherin Portugiesisch die Sprache ihres Herzens. Bei ihrer Arbeit ist ihr jedoch Abstand wichtig.

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seismOGraph Nr. 07, September/Oktober 2010

Mitarbeiterzeitschrift des Obergerichtes des Kantons Zürich

Auszug Justitia Cup 2010


 

seismOGraph Nr. 07, September/Oktober 2010

Mitarbeiterzeitschrift des Obergerichtes des Kantons Zürich

Britney Spears im Gerichtssaal
Die ganze Gerichtswelt spricht über die neue Schweizerische Strafprozessordnung StPO. Die Gerichtsdolmetscher/innen mittlerweile auch – schon im eigenen Interesse. Ein erster Erfahrungsbericht.

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Zürcher Landzeitung / ZU / NBT Mittwoch, 30. Juni 2010
Dielsdorf Florence Rameil dolmetscht an Gerichten und bei Verhören

“Jeder kann ein Täter werden”

Am Bezirksgericht Dielsdorf hilft Florence Rameil bei der Verständigung der Parteien nach. Sie bezeichnet sich selbst als Werkzeug und ist gezwungen, beinahe jeden Tag zu lügen und zu fluchen.

 

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juslingua.ch STADTFÜHRUNG DURCH ZÜRICH

von Anna Büsser

Am Samstag, den 8. Mai 2010, nahmen ca. 30 Mitglieder unseres Verbands an einer sehr lohnenswerten und lehrreichen Zürcher Stadtbesichtigung teil. Trotz des regnerischen Monats Mai, bescherte uns Petrus einen sonnigen Nachmittag. Nachdem wir uns am Bahnhof unter dem blauen Engel von Nikki de Saint-Phal getroffen hatten, spazierten wir über den ehemaligen Froschgraben zum Glockenturm der St. Peter Kirche mit Europas grösstem Zifferblatt. Dann ging es über den Platz der drei Märtyrer Felix, Regula und Exuperantius bis hin zur Weinschenke im Niederdorf. Unterwegs sahen und erfuhren wir natürlich eine Unmenge  interessanter Details über die Stadt. Eindeutiger Höhepunkt war unser Weg durch die immer enger werdende Gasse zwischen dem Hotel Helmhaus und den anliegenden Gebäuden, wo wir uns schliesslich nur noch einzeln durchzwängen konnten. In dieser Gasse verrichteten die Zürcher im Mittelalter jeweils ihre „Notdurft“ – da können wir nur sagen, Gott sei Dank gibt es heute hygienischere öffentliche Toiletten !! Der Wirt der Weinstube unterhielt uns mit aller Art historischer Anekdoten bis hin zur Epoche der Hard Rock Bands. Es war spannend und neu für uns, was für grosse Musiker in dieser Weingruft alle schon ihre Auftritte hatten.

juslingua.ch offerierte uns anschliessend einen feinen Imbiss, und wir genossen einige Flaschen Züricher Spezialitätenweine (rot und weiss) die man sonst in keinem
Restaurant finden kann. Prosit!

Kurz: Herzlichen Dank an unsere kompetenten Führerinnen Gertrud Raeber und Barbara Dörig, sowie an unsere Präsidentin Esther Baxter und dem ganzen Verband, für einen unvergesslichen und fröhlichen Nachmittag.


 

Hieronymus 4/2008

Offizielles Organ des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verbands ASTTI

Der Beitrag zur strategischen und operativen Ausrichtung von juslingua.ch kann hier als PDF Dokument herunter geladen werden.


 

Mai 2008, Nachrichtenblatt der Kantonspolizei Zürich

In den Augen der Ausländer

Von Mladen J. Sirol, Dolmetscher

(Suor) Dass saubere Uniformen und gepflegte Fahrzeuge zum guten Image der Schweizer Polizei beitragen; warum Polizisten in Zivil historisch bedingt eine unheimliche Wirkung auf Ausländer haben, und was es mit den sogenannten Parallelwelten auf sich hat – um diese Aspekte ist es unter anderem im Vortrag von Mladen J. Sirol zum Thema Integration gegangen. Der als Dolmetscher tätige Sirol folgte am 7. April 2008 einer Einladung der Projektgruppe Brückenbauer. Im Fokus des Referates stand die Frage, wie der hier lebende Ausländer die Polizei sieht. Im Folgenden lesen Sie einen Auszug aus dem Vortrag.

Der Auszug aus dem Vortrag kann hier als PDF Dokument herunter geladen werden.


 

13. März 2008, Tages Anzeiger

juslingua.ch Mitglieder im Berufsleben


 

6. März 2008, Neue Zürcher Zeitung

Aus dem Bundesgericht

Beauftragt, nicht angestellt

Kantonalzürcher Polizei-Dolmetscher ohne Lohnanspruch bei Krankheit

fel. Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines für die Kantonspolizei Zürich tätig gewesenen Übersetzers abgewiesen, der erkrankt war und in der Folge, gestützt auf  Arbeitsrecht, eine Fortzahlung des Lohns für die Dauer seiner Arbeitsunfähigkeit verlangte. Die Direktion für Soziales und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich stellten sich auf den Standpunkt, der Übersetzer sei nicht als besoldeter Arbeitnehmer, sondern im Auftragsverhältnis tätig gewesen, weshalb er keinen Anspruch auf  Lohnfortzahlung bei Krankheit habe.

Das Bundesgericht hatte den Entscheid des kantonalen Verwaltungsgerichts nur auf Willkür hin zu überprüfen. Im Verlaufe der relativ kurzen öffentlichen Beratung des
Urteils vertrat gestern in Lausanne eine Mehrheit von drei Richtern die Auffassung, dass die Qualifizierung des Rechtsverhältnisses als Auftrag vertretbar und damit nicht willkürlich sei. Der Referent hatte dagegen von «Schein-Selbständigkeit» gesprochen und geltend gemacht, es sei willkürlich, jemandem bei Krankheit jede Leistung zu verweigern, nachdem er vier Jahre lang zu einem Beschäftigungsgrad von mehr als hundert Prozent ausschliesslich für den Kanton gearbeitet habe. Zudem seien  Sozialversicherungsbeiträge abgerechnet und eine Lohnabrechnung erstellt worden.

Der unterlegene Referent versuchte offensichtlich, seine Kollegen zu einer eigenen Wertung des Rechtsverhältnisses und damit letztlich zu einer freien Prüfung des
Streits zu bewegen. Die Mehrheit in der I. Öffentlichrechtlichen Abteilung behielt indes die strenge Brille der Willkür auf und vermochte unter dem so eingeschränkten Gesichtswinkel den Entscheid des Verwaltungsgerichts nicht als schlechterdings unhaltbar und damit willkürlich zu bewerten.

Anzumerken bleibt, dass auch bei einer Gutheissung der Beschwerde durch das höchste Gericht dem Übersetzer für die Zeit seiner Krankheit nicht einfach die von ihm
geforderten 18 000 Franken pro Monat zugesprochen worden wären. In diesem Falle hätte der Kanton zunächst den Nachweis einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit verlangen und sodann die Entschädigung nach pflichtgemässem Ermessen festsetzen dürfen.

Urteil 1C–252/2007 vom 5. 3. 08 – schriftliche Begründung ausstehend.

Dolmetscher organisieren sich

brh. Wohl nirgends in der Schweiz sind die Gerichts- und Behördendolmetscher derart professionell organisiert wie im Kanton Zürich. Bereits seit 2004 ist eine
Dolmetscherverordnung in Kraft, welche die Rechte und Pflichten der Dolmetscher sowie von deren Auftraggebern regelt. Für die Aufnahme in das offizielle Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich gilt seit dem Juli 2007 ein Prüfungsobligatorium; die Liste ist aufgrund der neuen, strengen Qualitätskriterien fast um die Hälfte verkleinert worden.

Doch nicht nur vonseiten der Behörden gibt es Bemühungen um mehr Professionalität – auch die Dolmetscher selbst organisieren sich. Im Januar dieses Jahres ist
Juslingua.ch gegründet worden, der Verband Schweizer Gerichtsdolmetscher und -übersetzer. Die neue Organisation besteht aus gut vierzig Mitgliedern, die alle im Zürcher Dolmetscherverzeichnis aufgeführt sind. Juslingua.ch versteht sich als Standesorganisation für Dolmetscher und Übersetzer, die in irgendeiner Art und Weise juristische oder amtliche Sprachdienstleistungen erbringen; sei es für die Polizei, für Anwälte, Gerichte oder andere Behörden. Die Gründungsmitglieder erhoffen sich von der schweizweiten Vernetzung einen besseren Verhandlungsstand, wenn es zu Harmonisierungen des Dolmetscherwesens kommen sollte. Dies wird in Hinblick auf die Vereinheitlichung der Zivil- und Strafprozessordnungen erwartet – und auch deshalb, weil das Zürcher Vorgehen von manch anderen Kantonen als beispielhaft wahrgenommen wird.


 

2. November 2006, Tag des Behörden- und Gerichtsdolmetschens

«Warum wir nichtzusammenpassen…»

Rede von dipl. oec. Mladen J. Sirol, Vorstandsmitglied juslingua.ch

Die Rede kann hier als PDF Dokument herunter geladen werden.